Chanting

Chanting ist eine der wirkungsvollsten und ältesten Meditationsformen – wahrscheinlich so alt wie die Menschheit. Chanting hat sich über jahrtausende vom Schamanismus bis hin zu hoch differenzierten Meditations- und Heilpraktiken wie der Mantras oder der gregorianischen Gesänge entwickelt.

Das hier beschriebene Chanting beruft sich auf die Essenz der Laute, wie sie in indianischen und in der indischen Kultur auftreten und verbindet die Lehre der 7 Chakren mit der 7 stufigen Tonleiter. Die gewählten Frequenzen resonieren mit planetarischen und sphärischen Harmonien wie sie Pythagoras, Kepler, Steiner und viele andere Forscher und Philosophen beschrieben haben. Der Kammerton A schwingt mit 432 Hz, der Grundton G mit 96 Hz (Muladhara) und die Mitte dieser Tonleiter bildet das indische Cis mit 136.1 Hz (Anahata). Alles ist Klang – alles Existierende schwingt. Mit bestimmten Lauten und Frequenzen resonieren die Kraftzentren des fein- und grobstofflichen Körpers und öffnen sich. «Offene» schwingende Chakren sind die Grundlage der Transformation zu höherem Bewusstsein.

Die 3 Hauptpfeiler der Chanting Meditation sind Atem, Klang und Visualisation. Ein 4. Pfeiler ist die Bewegung wie im Integralen Yoga (siehe Menu Integrales Yoga)

Prana (Lebenskraft) fliesst durch die Chakra-Punkte in der Wirbelsäule gleichzeitig nach oben und nach unten (involvierend/evolvierend) Mono Soma führt mit 14 Stücken/Ebenen durch die 2 siebenstufigen Oktaven. Gechantet wird vom jeweiligen Wirbelsäulenpunkt hin zur Chakra-Öffnung.

432 Hz

 

440 Hz

GEOMAN-MUSIC Space Clearing

Ein integraler Ansatz zur Harmonisierung der Mensch-Raum-Beziehung

 

Das Universum und natürlich auch wir Menschen bestehen aus unendlich vielen Schwingungs- und Resonanzfeldern.

Nicht nur Klangkörper schwingen, sondern jeder materielle Körper vom Planeten bis zum Atom und seiner Bestandteile – auch unser menschlicher Körper schwingt bis in seine kleinsten Bauteile. Bach und Mozart bringen uns in Schwingung, aber auch Werke von Monet, Moore oder Calatrava schwingen und treffen in uns auf Resonanzen. Resonanzfelder können immer aufbauend und abbauend auf uns wirken.

Wir entwickeln uns durch Beziehungen (im weitesten Sinne),

durch Interaktion in Resonanzfeldern

und deren Wechselwirkungen

 

während wir immer auch die Wahl haben, ob wir die uns zur Verfügung stehenden Kräfte zu unserem Wohl und zum Wohl der Gemeinschaft nutzen wollen oder entgegengesetzt.

Leben – Lebensenergie (Chi oder Prana) können wir in zwei Phänomenen erleben, Einerseits als etwas Fliessendes vergleichbar einem elektrischen Strom und andererseits als etwas Pulsierendes mit einer Polarität ähnlich dem Magnetismus. Unser körperliches Kreislaufsystem ist ein anschauliches Beispiel wie Lebensenergie erfahrbar ist (Herzpuls-Blutkreislauf). Auch die Musik, die aus Klang und Rhythmus besteht ist ein erfahrbares Beispiel mit einem fliessenden und pulsierenden Aspekt gerade an der Grenze von stofflicher und feinstofflicher Ebene. Der Puls und der Rhythmus in der Musik sind die Triebkraft, die durch Klänge entstehende Harmonie ist die verbindende Kraft und die Melodie die Ausdruckskraft der im Fluss befindenden Klänge. Diese drei Kräfte sind geomantisch und therapeutisch wirksam. Die Musik begleitet die Menschheit wohl seit ihren Anfängen. Die individuell und kollektiv entstehenden Muster sind unendlich und bieten grenzenlose Möglichkeiten der Kommunikation, Identifikation und Heilung.

Literaturhinweise

Chanting: Himmel und Erde verbinden

(Praxisbuch und Übungen und Audioaufnahmen)

Dominique Starck
ISBN 978-3942914-36-9
Archaisches Vokaltönen und seine Wirkung

Sound
Joseph Rael (Beautiful-Painted-Arrow)
ISBN 978-1-57178-186-4
Ein Gesamtkunstwerk über Chanting, Malerei und Bewegung (englisch)

Being ans Vibration
Joseph Rael (Beautiful-Painted-Arrow)
ISBN 1-57178-119-6
Chanting, Sein und Schwingung (englisch)

Integrale Meditation

Ken Wilber

O.W.Barth

ISBN 978-3-426-29268-6

Das Meisterwerk über Meditation!